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19.01.2021

Bayerisches Globalisierungs­problem

Lesezeit: etwa 1 Minute

 Sascha A. RoßmüllerIm zurückliegenden Sommer, also lange vor dem zweiten Lockdown führte die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) eine Unter­nehmensumfrage durch, bei der sich heraus­stellte, dass die Corona-Krise unter anderem Probleme einer offenbar übersteigerten inter­nationalen Verflechtung zutage förderte. Besagte Befragung wurde erstmals im Jahr 2013 durchgeführt und es zeigt sich, dass vor allem die Bereiche „Human­kapital und Arbeit­sumfeld“ sowie „Allgemeine Infrast­ruktur“ mittler­weile deutlich skeptischer hinsichtlich der wirtschaft­lichen Zukunft­sper­spek­tiven bewertet werden.Die Unternehmen, lautet das Unter­suchungs­ergebnis, seien durch ihre starke inter­nationale Verflechtung besonders von der globalen Wirtschafts­krise im Zuge der Corona-Pandemie, wie die pandemische Politik bezeichnet wird, betroffen. Für 44,5 Prozent der Unternehmen – so die Einschätzung noch vor dem zweiten Lockdown - habe sich das Risiko abbrec­hender Wertschöpfungs­ketten durch die Corona-Pandemie erhöht. Folge­richtig erwartet eine Mehrheit der befragten bayerischen Unternehmen eine künftig lokal konzent­rierter erfolgende Produktion von Komponenten und einen Bedeutungs­verlust weltum­span­nender Liefer­ketten.Fraglich ist nur, ob sich demensp­rechend eine regionale Komponente in der Förderpolitik wider­spiegeln wird bzw. aufgrund des globalisierungs­orien­tierten Brüsseler EU-Förderregimes adäquat wider­spiegeln wird dürfen. - Eine partielle De-Globalisierung ergäbe nach national­demo­kratischer Auffassung auch betreffend des ökologischen Heimat­schutzes wesentlich mehr Sinn als so manche grüne Kopfgeburt. ... ...mehr erfahren


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