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26.12.2020

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Bilderstürmerischer Zeitungeist


Axel Michaelis

Wie viele Universitätsstädte in Bayern hat sich auch Bamberg von einer schwarzen Hochburg in ein grünes Biotop verwandelt. Hatte eine damals noch weitgehend konservative CSU bei den Kommunalwahlen 1984 noch eine satte absolute Mehrheit von mehr als 54 Prozent, während sich die GRÜNEN mit 6,5 Prozent zufrieden geben mußten, sind diese seit der Kommunalwahl im März 2020 mit über 27 Prozent die stärkste Partei, während die CSU nur noch knapp 23 Prozent der Wähler hinter sich bringen konnte. Hierdurch entstand ein zweifelhaftes Milieu, in welchem Dinge vor sich gehen, bei denen normale Menschen nur noch den Kopf schütteln können.

Es durfte nicht ausbleiben, dass die Fridays-for-Future-Schüler ihre Weltuntergangsängste zelebrierten, und die „Initiative Seebrücke“ ist der Meinung, daß Bamberg Platz hätte für die Mühseligen und Beladenen dieser Welt- während sich noch vor Kurzem die GRÜNEN darüber beschwert hatten, daß die vielen Touristen in Bamberg nicht gut für die Lebensqualität in der Stadt seien.

Kirchen als grüne Vorfeldorganisationen?
Mit Erzbischof Ludwig Schick hat die Katholische Kirche zudem einen Statthalter eingesetzt, bei dem man meinen kann, er will neben der evangelischen Kirche auch die katholische zu einer weiteren Vorfeldorganisation der GRÜNEN umwandeln. So warnte er davor, den Islam als unvereinbar mit der Demokratie zu bezeichnen. Daß dazu das „Frauenkampfbündnis Bamberg“ kein Wort verliert, welches im März für ein Ende des Patriarchats bei einem „Frauenkampftag“ demonstrierte, ist klar: für Vereinigungen von durchgeknallten linksrotgrünen Person*innen, übrigens größtenteils mit Migrationshintergrund, ist Erzbischof Schick ein alter, weißer, privilegierter Mann – also ein Feind, egal was er von sich gibt.

Daß aus diesen giftgrünen und blutroten Milieus ideologische Sumpfblüten gedeihen, verwundert kaum. So ließ die bilderstürmerische Forderung nicht lange auf sich warten, daß das „Mohrenhaus“ in der Altstadt seinen angeblich rassistischen Namen verlieren müsse.

Landschaftsmaler aus Rathaus verbannt
Seit mindestens zehn Jahren stört sich das linksgrünrote Universum der Stadt auch an einem Bamberger Künstler: dem Landschaftsmaler Fritz Bayernlein (1872-1955). Einige seiner Landschaftsbilder zierten seit über 80 Jahren die Wände des Bamberger Rathauses. Nun wurden sie abgehängt, weil in eine relativ kurze Zeitspanne von Bayerleins Schaffen seine NSDAP-Mitgliedschaft fiel. Die Werke Bayerleins werden selbst von seinen „Kritikern“, sofern man ideologisch verblendete Kleingeister als solche benennen kann, als technisch und künstlerisch hervorragend und fernab einer „Blut- und Boden-Ideologie“, und als ein vertrautes Stück süddeutschen Wohlbefindens beschrieben. Die linksrotgrünen Taliban werden keine Ruhe geben, bis nicht auch noch der „Fritz-Bayerlein-Weg“ im Bamberger Berggebiet umbenannt wird. Es ist die alte Praxis von Stalinisten und anderen linken Politsäuberungen, ihnen nicht genehme Personen in die Dunkelheit des Vergessens zu stoßen, sie aus dem Gedächtnis der Menschen zu tilgen.

Bildersturm am Bamberger Dom
Der neueste Aufreger für die Fahnder nach der politischen Unkorrektheit sind zwei Figuren am Bamberger Dom, immerhin schon über 1000 Jahre alt. Das Figurenpaar der Ecclesia (Kirche) und der Synagoge (Judentum) seien aus dem Dom zu entfernen, fordert der Erlanger Theologe Hans Markus Horst, der Beauftragte für Weltanschauungsfragen der Erzdiözese Bamberg. Ecclesia – stolz und schön -, Synagoge – schwach und blind -, kündeten vom Überlegenheitsgefühl der christlichen Kirche gegenüber dem Judentum im Mittelalter. Darin sieht der Weltanschauungsbeauftragte Horst auch heute „Antijudaismus“, seine rotlinksgrünen Genossen natürlich „Antisemitismus“. Der bereits erwähnte Erzbischof Schick, wie auch der Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Bamberg Rudolph haben sich mittlerweile gegen eine Entfernung der beiden Skulpturen ausgesprochen. Damit dürfte die Angelegenheit erledigt sein. Es ließe sich trefflich die Meinungsfreiheit bemühen, welche Figuren heutzutage zu einer geistigen und sittlichen Verwahrlosung im Land beitragen…

Eines sollten die Bildertürmer nicht vergessen: Geschichte vergeht nicht, sie bleibt im kollektiven Gedächtnis eines Volkes haften. Wer die gemeinsam erlebte Geschichte, die sich aus Bauwerken und Kunstwerken unmittelbar speist – übrigens neben Abstammung, Sprache und Kultur ein Merkmal eines Volkes -, zerstören will, wird stets auf den entschiedenen Widerstand nationaler Menschen stoßen. Denn wer die Geschichte unseres Volkes umdeuten will, wer diese in den Kerkerzellen oder Irrenanstalten des rotgrünlinken Milieus verschwinden lassen will, hat nur dann Erfolg, wenn es kein deutsches Volk mehr gibt. Daran arbeiten sie, Tag für Tag…doch wir Nationaldemokraten halten stand!

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