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01.06.2010

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Verplappert und abgedankt - Zeit der Rücktritte Die BRD zeigt Auflösungserscheinungen

Waren es seine Worte über den weltweiten Wirtschaftskrieg oder ist mehr dahinter? Jedenfalls ist Bundespräsident Horst Köhler mit sofortiger Wirkung zurückgetreten.

In einem Interview am Rande seines Truppenbesuches in Afghanistan am 21.Mai 2010 meinte Köhler einem Reporter des Deutschlandradios gegenüber:

"Meine Einschätzung ist aber, dass wir insgesamt auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen - negativ durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen."

Es geht also um Wirtschaftkriege, was wir schon immer gesagt haben.

Hierzu paßt die Aussage des norwegischen Friedens- und Konfliktforschers Prof. Johan Galtung, Träger des alternativen Nobelpreises 1987: „Die Schätzungen der von den USA weltweit getöteten Menschen seit dem Zweiten Weltkrieg schwanken zwischen 12 und 16 Millionen. Bei allen US-Interventionen geht es darum, das eigene ökonomische System zu befördern.
Der Krieg gegen den Terror ist nur ein Alibi.“


Zuvor hatte Horst Köhler die Bundeswehrsoldaten in Afghanistan demotiviert.
Der frühere Banken-Lobbyist ist am 21. Mai, auf der Rückreise von seiner China-Visite, überraschend zu einem Kurzbesuch im Feldlager Masar-i-Sharif
(Nordafghanistan) bei den dort stationierten Bundeswehrtruppen erschienen.

Nach einem Bericht von Bild am Sonntag stellte der CDU-Mann in einem Gespräch mit Soldaten indirekt deren Siegeszuversicht in Zweifel. Er habe einige Soldaten im Feldlager gefragt, wie zuversichtlich sie seien.
Daraufhin herrschte betretenes Schweigen. Daraufhin habe Köhler einen US-Presseoffizier angesprochen, der neben ihm stand: "What do you think about Afghanistan?" (Was denken Sie über Afghanistan?). Der Offizier habe
geantwortet: "I think we can win this." (Ich glaube, wir können das gewinnen).

Daraufhin habe Köhler sich wieder an die Bundeswehrsoldaten gewandt und
gefragt: "Warum höre ich das nicht von Ihnen?" Für die Bundeswehrsoldaten in Masar-i-Sharif hatte Köhlers Frage offenbar wie ein Vorwurf und ein Zweifel an ihrem Willem zum Erfolg geklungen. Jedenfalls habe sich der Vorfall im Feldlager schnell herumgesprochen und viele Soldaten seien seither enttäuscht und frustriert.
 


Quelle:http://www.npd-bayern.de/
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