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07.07.2010

Lesezeit: etwa 10 Minuten

Die Gewinner der Fußball-WM

Autocorsi in Dreitausend-Einwohnerdörfern, Frauen schauen Fußball, in schwarz-rot-gold getauchte Städte – es ist wieder einmal Fußballweltmeisterschaft. Bereits jetzt kann man das Fazit ziehen, daß niemand verloren hat. Größter Gewinner sind bisher die gebührenfinanzierten Fernsehsender ARD und ZDF, welche rund um die übertragenen Spiele ein bisher unbekanntes Maß an Werbung, „Präsentationen“ und Sponsoring platzieren und damit die ansonsten beklagte und bejammerte Kommerzialisierung des Sports weidlich für die eigenen finanziellen Interessen ausnutzen. Angesichts des ansonsten abgelieferten Billigprogramms mit ganztägigen Sportübertragungen, endlosen Karnevalssitzungen, lächerlichen Ratesendungen, ständigen Wiederholungen von Billigfilmen und selbst produzierten Billigserien, wiederaufbereiteten „Unterhaltungssendungen“ sowie Mord - und Totschlagmagazinen kann das Kostenargument der ARD- und ZDF – Bosse nicht ziehen, die so tun, als wären die Zwangsgebühren ganz erbärmliche Almosen, mit denen sich die Topverdiener und zweifelhaften „Stars“ gerade so über Wasser halten könnten.
Ein weiterer Gewinner der Fußball-WM ist auch die politische Klasse der BRD, allen voran Bundeskanzlerin Merkel, verdeckt es doch deren Versagen. Kein einziges der drängenden Probleme unseres Landes sind von der schwarz-gelben Regierung bisher angegangen, geschweige denn gelöst worden. Allerdings versucht die Regierung, eine erneute so genannte Gesundheitsreform unter dem Ablenkungs- oder Schutzschirm der Weltmeisterschaft durchzuziehen, durch die die Bürger wieder einmal zur Kasse gebeten werden. Die Ursachen der Krisen – denn wir haben es mit einem Verbund ineinander greifender Probleme, die sich gegenseitig verstärken, zu tun – versucht man in eine ungewisse Zukunft zu verschieben, um den Preis eines noch tieferen Absturzes.
Als Gewinner fühlen sich auch die meisten Deutschen. Die kollektiven Freudenausbrüche auf den Fanmeilen der großen Städte und in den Feuerwehr- und Sportheimen der kleinen Dörfer sind ganz ohne Zweifel Ausdruck eines grundsätzlichen Bedürfnisses der Deutschen nach Gemeinschaft, nach nationaler Selbstvergewisserung, auch nach nationalem Pathos, das sich unter den Bedingungen der BRD ganz offensichtlich nur so und (noch) nicht anders artikulieren kann. Hinzu kommen natürlich auch Partygänger und Gaffer, die ansonsten auch von jedem Verkehrsunfall angelockt werden. Verstärkt wird die Massenhysterie auch von den Medien, denen es jenseits der Sportberichterstattung leicht fällt, das Sommerloch zu füllen. In jedem Falle waren derartige schwarz-rot-goldenen Massenaufläufe vor 30 oder 40 Jahren nicht möglich, weil Gemeinschaft, Identität und Pathos entweder von der Erlebnisgeneration anders erlebt und empfunden oder von den achtundsechziger Kulturzerstörern abgelehnt und bekämpft wurde.
In allen WM-Teilnehmerländern versammeln sich die Völker unter ihren Nationalfarben zur Unterstützung ihrer Nationalmannschaft und nicht nur aus rein sportlichem Interesse. Das belegt – man möge es dem Verfasser nachsehen – auch der große Anteil an Frauen und Mädchen bei den Massenaufläufen. Man kann es als eine Form von „Brot und Spiele“ ansehen, man kann aber auch konstatieren, daß es eben nicht die „Eine Welt“ der Liberalisten und Internationalisten gibt. Die Realität sind die verschiedenen Völker und Nationen und die Menschen, die sich dessen bewußt sind. Derartige Massenphänomene kommen der politisch-medialen Klasse hierzulande und anderswo mehr als ungelegen, ist man doch gerade mit aller Kraft dabei, Völker und Nationen sowie deren politische Organisation – die Nationalstaaten – abzuwickeln. Die weltweite politisch-mediale Klasse, zu der in aller Regel auch die Sportverbände gehören, ist daher bemüht, die sportlichen Leidenschaften zu entpolitisieren und zu kanalisieren. So zwingt – und anders kann man es nicht nennen – der internationale Fußballverband FIFA, von manchen auch MaFIFA genannt, die Mannschaftskapitäne seit den Achtelfinalspielen vor dem Anstoß eine Resolution „gegen Rassismus“ vor einem Transparent mit der Aufschrift „Sag nein zu Rassismus“ vor einem Millionenpublikum zu verlesen. Hierzulande betätigt sich der DFB unter seinem Chef Zwanziger, einem Gutmenschen wie er im Buche steht, an vorderster Front gegen angebliche Ausländerfeindlichkeit und für die zum Scheitern verurteilte Integration nicht integrationswilliger und integrationsunfähiger Fremdlinge. Was allerdings Bekenntnisse dieser Art wert sind, zeigte sich am Beispiel Thomas Hitzelsberger. Hitzelsberger zeigte oder wurde genötigt dazu – solange er beim VfB Stuttgart spielte – auf einem Weltnetz-Portal Gesicht „gegen rechts“. Nachdem der bei seinem Verein ausgemustert wurde, heuerte er ausgerechnet bei Lazio Rom an, einem Verein, dessen Anhänger gemeinhin als „Rechtsextremisten“ bezeichnet werden, in dessen Stadion aufgehängte Hakenkreuz- und Reichskriegsfahnen keine Seltenheit sind und dessen früherer Mannschaftskapitän di Canio die Fans gelegentlich mit dem „Römischen Gruß“ begrüßte. Geld stinkt nicht, Herr Hitzelsberger, nicht wahr?
Der Kampf gegen angeblichen Rassismus in den Stadien ist natürlich hauptsächlich wirtschaftlich motiviert. Die Vereinsmannschaften in den nationalen Ligen bestehen vielfach nur noch aus zusammengekauften Legionären, die immer aberwitzigere Gehälter kassieren, während die soziale Lage der Normalbevölkerung zunehmend schwieriger wird. In Italien finden Spiele der Profiligen immer häufiger vor leeren Rängen statt, auch weil die Identifikation der Anhänger zu „ihrer“ Mannschaft schwächer wird, je fremder deren Spielerkader ist.
An diesem Punkt versucht aktuell auch die politisch-mediale Klasse in der BRD ansetzen, indem sie die Erfolge der DFB-Auswahl als Resultat von deren angeblich multikultureller Zusammensetzung verkaufen will. Perfider geht es kaum, betreiben doch genau diejenigen „Ahnenforschung“, für die ansonsten jeder in diesem Land lebende Inhaber eines BRD-Passes ein „Deutscher“ ist, sei es Cem Özdemir oder Gerald Asamoah, andererseits Deutsche ohne BRD-Paß, wie der Südtiroler Wintersportler Armin Zöggeler, penetrant als Italiener bezeichnet werden oder dem österreichischen Gewichtheber Steiner eine „österreichische Nationalität“ bescheinigt wird. Hier macht sich der Propagandaapparat der BRD in besonderem Maße lächerlich, unterschied man doch selbst in der DDR zwischen Nationalität und Staatsangehörigkeit. Dieses Wissen ist ganz offenkundig in der von Türken-Wulff so bezeichneten „bunten Republik Deutschland“ nicht mehr vorhanden.
Was ist nun vom nationalen Standpunkt zur angeblichen Multi-Kulti-Truppe DFB-Auswahl zu sagen. Tatsache ist, daß die DFB-Auswahl, wenn man die Ausfälle vor Beginn des Turniers (Adler, Rolfes, Träsch, Westermann und Ballack) noch berücksichtigt, zum größten Teil aus autochthonen Deutschen besteht. Die angeblich polnischen Wurzeln von Miroslaw Klose und Lukas Podolski sind das Produkt von absoluter Geschichtslosigkeit, Dummheit oder Bösartigkeit derer, die solches behaupten.
Die Familie Klose ist eine rein deutsche Familie, die das Glück hatte, vom Massenmord an 2,5 Millionen Deutschen und der Massenvertreibung von weiteren 12 Millionen Deutschen aus ihrer Heimat verschont geblieben zu sein. Ansonsten könnte man mit der gleichen Berechtigung den Mannschaftskapitän Philipp Lahm als Tschechen bezeichnen, weil seine Vorfahren aus dem Sudetenland vertrieben wurden.
Der in Gleiwitz geborene Lukas Podolski, dessen Vater Waldemar heißt, ist ein echter Oberschlesier, der seine Identität wie viele andere aus der gemeinsamen deutsch-polnischen Geschichte dieser Region bezieht. Wer ihn als Polen bezeichnet oder ihn andersherum als Deutschen vereinnahmen will, beweist damit nur, daß er von der Geschichte Oberschlesiens keine Ahnung hat. Podolski hat sich für Deutschland entschieden, wie es die Mehrheit der Oberschlesier immer gehalten hat. An Volkstumsgrenzen Ahnenforschung betreiben zu wollen, belegt die Schäbigkeit der Multi-Kulti-Propagandisten der politisch-medialen Klasse.
Ähnlich verhält es sich mit Piotr Trochowski, der deutsche Vorfahren hat, an welchen die Vertreibung aus Ostdeutschland vorübergegangen ist und die sich inmitten von Polen ihr Leben einrichten mußten.
Die Spieler Aogo, Boateng, Khedira und Gomez haben jeweils einen deutschen Elternteil und gelten daher auch gemäß dem Staatsangehörigkeitsgesetz von 1913 (das auch zwischen 1933 und 1945 nicht geändert wurde), welches im Jahre 2002 von der Regierung Schröder abgeschafft wurde, als Deutsche. Bekanntlich tritt die NPD für die Wiedereinführung dieses Staatsangehörigkeitsgesetzes ein. So verbleiben die Spieler Tasci, Özil, Marin und Cacau sozusagen als „richtige“ Ausländer, wobei Tasci und Özil mit jeweils zwei türkischen Elternteilen in der BRD geboren wurden und Marin als Kind aus Bosnien in die BRD kam. Bei Cacau – der als Fußballprofi in die BRD kam - ist anzunehmen, daß er die deutsche Staatsbürgerschaft nur annahm, um bei internationalen Turnieren mitspielen zu können, was ihm bei der Nationalmannschaft seines Heimatlandes Brasilien aufgrund der dort stärkeren Konkurrenz sicher verwehrt geblieben wäre. Übrigens wurde vor Jahren auch der weiße Südafrikaner Sean Dundee auf die Schnelle mit dem BRD-Paß versehen, um unter Berti Vogts in der DFB-Auswahl spielen zu können. So etwas hat es immer schon gegeben.
Man kann von der einen oder anderen Ausnahme abgesehen davon ausgehen, daß es möglich ist, auch eine ebenso erfolgreiche – aber „deutschere“ Nationalmannschaft – aufzustellen. Das Potential hierzu ist sicher vorhanden und der viel gescholtene FC Bayern München beweist durch seine jahrelange hervorragende Jugendarbeit, was hier möglich wäre.
Aber Sport ist Sport und man sollte nicht den Fehler begehen, einen Özil gleichzusetzen mit den Millionen Sozialschnorrern, Marodeuren oder Billiglöhnern, die aus aller Herren Länder in die BRD strömen. Man sollte auch nicht den Fehler begehen, die Farben des Kampfes gegen Napoleon, des Hambacher Festes, der großdeutschen und freiheitlichen Revolution von 1848, des Aufstandes von 1953 und der Revolution von 1989 als Symbol einer infantilen und antideutschen BRD abzulehnen und somit all diejenigen auf den Straßen und Plätzen, die sich mit schwarz-rot-gold als den deutschen Farben identifizieren, als unpolitische Partygänger abzutun. Das wäre selbstgerecht und auch unfair einem Volk gegenüber, welches in den letzten sechzig Jahren vollständig von seinen geschichtlichen Wurzeln abgeschnitten und daher entnationalisiert wurde.
Natürlich kann sich, um es mit den Worten des NPD-Bundespressesprechers Klaus Beier zu sagen, jeder freuen, wenn Deutschland gewinnt, was aktuell einschließt, daß Mesut Özil Tore schießt oder Jerome Boateng die gegnerischen Stürmer ausschaltet.
Jede andere Position, sofern sie als politische Aussage ernsthaft propagiert würde, wäre die Totalisolierung der betreffenden politischen Gruppe in der Öffentlichkeit. Aber um politische Ziele erreichen zu können – und unverändert sind dies die Erhaltung unserer nationalen Identität, die nationale Souveränität und die soziale Gerechtigkeit als untrennbarer Dreiklang – ist die grundsätzliche Akzeptanz nationaler Forderungen im deutschen Volk die wichtigste Voraussetzung. Die Fußball-Weltmeisterschaft endet am kommenden Sonntag, hoffentlich mit dem Finale BRD gegen die Niederlande, deren Mannschaft endlich auch wieder „niederländischer“ aussieht, als vor einigen Jahren. Und in diesem Falle würden Deutsche in jedem Falle Weltmeister, denn auf beiden Seiten der Grenze zwischen beiden Staaten leben Friesen, Sachsen und Franken. Nach wie vor beginnt die niederländische Nationalhymne auch 362 Jahre nach dem Ausscheiden aus dem Deutschen Reich mit den Worten: „Wilhelmus von Nassouwe ben ik, van Diutsen bloed“ (Wilhelm von Nassau bin ich, von deutschem Blut).
Ab kommender Woche werden sich die Deutschen wieder der Gegenwart stellen müssen, der Rausch des „Sommermärchens“ wird verflogen sein, und anstelle von Klose, Müller, Friedrich, Neuer und Löw wird man wieder mit Merkel, Westerwelle, Seehofer, Gysi, Claudia Roth und anderen Polithelden belästigt werden. Und diese Politdarsteller sind für Deutschland allesamt schädlicher als Özil im DFB-Trikot, den viele Türken ganz sicher lieber in der türkischen Auswahl stehen sehen würden.
 


Quelle:http://www.npd-bayern.de/
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