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04.12.2010

Lesezeit: etwa 7 Minuten

Bis zur letzten Tintenpatrone

 Der Feind scheint monströs – daher wird er bekämpft, immer und überall: vom Bundespräsidenten bis zum letzten Dorfschulzen, Schulter an Schulter mit den mutigen Redakteuren der Qualitätsmedien und der Stadtteilanzeigenblätter. Nur die totale Mobilisierung bringt den totalen Sieg. Denn der Feind lauert überall, er tarnt sich und taucht dort auf, wo man ihn nicht erwartet. Es ist auch nicht ein Feind – es sind viele: sie veröffentlichen Bücher und verlegen Zeitungen, veranstalten Zeltlager und Demonstrationen, sie interessieren sich für Politik und Geschichte, werden in Landtage, Stadt- und Gemeinderäte gewählt, engagieren sich ehrenamtlich in Vereinen, sie haben sogar Kinder – sie nennen sich NPD, Freie Kräfte, REP, DVU oder PRO. Der Teufel muß ihnen die Wandlungsfähigkeit eines Chamäleons gegeben haben – es sind die „Rechten“! Sie gleichen einer Hydra – schlägt man einen Kopf ab, wachsen sofort andere nach. Ruhelos arbeitet sich daher die Zivilgesellschaft an den Unkaputtbaren ab, wie folgende Beispiele zeigen.

Die gemeinhin vor einigen Jahren noch als „rechts“ geltende „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) huldigte im August dieses Jahres unter der Überschrift „Chapeau - Attacke gegen rechts“ die Psychologin Angelika Ribler, die es sich mit dem Projekt „Mobile Interventionsteams gegen Rechtsextremismus im Sport“ der Sportjugend Hessen zur Aufgabe gemacht hat, Vereine bei „rechtsextremen Vorfällen“ zu beraten.
Die Hochachtung („Chapeau“) der zur linksliberalen Postille verkommen FAZ für die Gesinnungsschnüfflerin wäre vielleicht angebracht, wenn jedes Wochenende Schlägerhorden den Spielbetrieb hessischer Kreisklassemannschaften stören. Das ist gewiß nicht der Fall – demgegenüber sind die regelmäßigen Gewaltausbrüche türkischer und arabischer Fußballmannschaften, samt deren Anhang, selbst der Lokalpresse kaum noch eine Nachricht wert.
In Hohenmölsen führte im November die NPD ihren Bundesparteitag durch. Die überregionale Presse feierte den Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, Böhmer, als mutigen Mann: er führe den Protest gegen die NPD an. Das muß man sich natürlich auf der Zunge zergehen lassen: ein Ministerpräsident eine Bundeslandes versucht mit allem ihm zur Verfügung stehenden Mitteln eine Oppositionspartei zu behindern – das ist Mut und Zivilcourage!
Ebenso Hand in Hand mit der Landesregierung agieren die Tageszeitungen in Mecklenburg-Vorpommern: die Landesregierung habe in letzter Zeit „erfolgreiche Schläge“ gegen die NPD geführt – anders wurde der Wehrmachtsbericht auch nicht formuliert. Ein Gespräch mit dem dortigen Innenminister Caffier wird mit dieser Unterüberschrift angepriesen.
Den neuesten medialen Orgasmus „gegen rechts“ erlebte man ebenfalls in Mecklenburg-Vorpommern. Weil Ortsvorsteher und Bürgermeister einer Familie zur Geburt von deren siebten Kind nicht die obligatorische Urkunde des Bundespräsidenten aushändigen wollen, da die Familie „rechts“ sei, solidarisieren sich mit diesen kommunistischen und christdemokratischen Dorfschulzen die Systemparteien im Schweriner Landtag unter eifrigen Beifall auch der überregionalen Presse – Zivilcourage und Mut wohin man sieht.
Auch im Landratsamt Hof hat man „gegen rechts“ alle Hände voll zu tun. Besaß doch die Mutter eines nationalen jungen Mannes die Frechheit, eine Gaststätte zu kaufen, die nun einer Kameradschaft zur Verfügung steht. Um der Bedrohung des Landkreises Hof „von rechts“ Herr zu werden, wurde im Landratsamt eine „Task force gegen rechts“ gegründet – welch bewunderungswürdige Initiative von Beschäftigten des öffentlichen Dienstes und den politisch Herrschenden. Im Nachbarlandkreis Kronach will der Kreisjugendring mit der Aktion „Kronach ist bunt“ den Einwohnern klar machen, daß der „Landkreis Kronach … bunt, vielfältig weltoffen und tolerant“ sei. Daß der Kreisjugendring mit seiner Aktion ebenso mutig und couragiert handelt, wie – sagen wir - der KGB in der Sowjetunion im Jahre 1963, hat den engagierten Jungfunktionären wahrscheinlich noch keiner gesagt.
Die wackeren Kämpfer „gegen rechts“ wären nicht konsequent, wenn sich ihr Einsatz allein gegen Lebende richten würde. Auch längst Tote sind aus der Öffentlichkeit zurückzudrängen. So veröffentlichten mehrere Zeitungen unter der sinnigen Überschrift „Wird Nazi-Straße umbenannt?“ eine Meldung über eine Straße, die seit 1961 in der Oberpfälzer Gemeinde Beratzhausen nach einem ehemaligen Bürgermeister benannt ist, der vor 1945 Mitglied der damaligen Regierungspartei war und bereits in den zwanziger Jahren – wörtlich – „recht aktiv für die Faschisten geworben“ habe. Wohl der Gemeinde, die keine anderen Sorgen hat. Tragisch für dpa, von der die Meldung stammt, und allen übernehmenden Zeitungen ist, daß der Bildungsverfall dafür gesorgt hat, daß Faschismus in Deutschland verortet wird, was tatsächlich nicht der Fall ist. Die Formulierung belegt aber, dass Politik und Medien in der BRD sich mittlerweile im kommunistischen Jargon äußern. Ebenfalls von der dpa, in deren Redaktionsstuben Dummheit oder Paranoia allgegenwärtig sein muß, ist eine weitere Meldung, wonach sich Chiles Staatspräsident Pinera für ein „Nazi-Zitat“ entschuldigt habe. Gemeint ist damit sein Eintrag der ersten Strophe des Liedes der Deutschen ins Gästebuch des deutschen Bundespräsidenten. Scheinbar ist alles, was in der BRD nicht mehr gesagt oder getan wird, „Nazi“.
Um „Rechte“ ins schlechte Licht zu rücken, sind immer wieder kreative Ideen gefragt. Am vergangenen Wochenende blockierte in Sulzbach-Rosenberg in der Oberpfalz die städtische Obrigkeit von SPD- und CSU-Genossen zusammen mit gewalttätigen Linksextremisten eine genehmigte Demonstration von „Rechten“. Linksradikale Gewalttäter verprügelten Polizeibeamte mit Zaunslatten, so daß vier Beamte so schwer verletzt wurden, daß zwei ins Krankenhaus gebracht werden mußten. Die regionale Presse schilderte den Vorfall so, als wäre die Gewalt von den nationalen Demonstranten ausgegangen. Schließlich darf das Zerrbild keine Risse erhalten.
Abschließend ein besonderes Beispiel des Kampfes „gegen rechts“. Die NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ buchte den Veranstaltungsraum eines Hotels in Niedersachsen für eine Tagung. Die Polizei hatte daraufhin nichts Eiligeres zu tun, als zu „prüfen“, ob Gastwirt und Pächter damit einverstanden seien.
Geht der Polizei zwar nichts an, aber man kann es ja mal probieren, die Gastwirte einzuschüchtern. Also trat die Polizei am Veranstaltungstag Anfang November in Aktion und „überwachte“ fast sieben Stunden lang die JN-Tagung. Parallel dazu wurden mehrere Polizeistationen in „Alarmbereitschaft“ versetzt, um „im Ernstfall“ einzugreifen. Was für ein „Ernstfall“, würde ein intelligenter Journalist fragen?
Beobachtet wurde das nationale Treffen allerdings nicht nur von der politischen Polizei, auch freiwillige Helfer im Einsatz „gegen rechts“ waren „undercover“ in Gestalt des „Bündnis gegen Rechts Diepholz/Barnstorf“ vor Ort. So „erkannten“ Beobachter die 82-jährige Referentin Ursula Haverbeck, wie die Bündnis-Sprecherin Erika Schneider melden konnte, die zusätzlich auf die Einladung (!) verweisen konnte. Alles getan – und doch verloren, kann man in diesem Fall sagen.
Die angeblich „demokratischen“ Parteien und Organisationen werden auch weiterhin „Flagge und Gesicht zeigen“, sich „mutig und couragiert“ den „Rechten“ entgegenstellen, die Medien werden auch in Zukunft jede noch so kindische – so genannte – Veranstaltung „gegen rechts“ als Heldentat und jede „rechte“ Regung zur monströsen Gefahr aufbauschen. Weiterhin wird jeder Dorfbürgermeister samt seinen Gesinnungsgenossen bei einer „rechten“ Veranstaltung Plakate aufhängen mit der Losung „Hintertupfing ist bunt!“, ohne sich darüber Gedanken zu machen, dass gegen Kriegsende allerorten die Parole zu lesen war „Berlin ist deutsch!“ oder „Wien ist deutsch!“ Durchhalteparolen haben selten etwas mit der Realität zu tun.
Aber eines sollte ihnen allen klar sein: Solange sie nicht aufhören, über uns Lügen zu verbreiten, solange werden wir nicht aufhören, über sie die Wahrheit zu sagen.
Und nicht nur „Nazis“ oder „Rechte“ haben eine Anschrift, sondern auch Redakteure, Bürgermeister, Beamte der politischen Polizei, Berufs- oder Freizeit- Antifaschisten aus Parteien und so genannten gesellschaftlich relevanten Gruppen.
Um zum Anfang zurückzukehren: für wem der politisch Andersdenkende ein vernichtenswerter Feind ist, dessen Meinung ein Verbrechen sei, der entrechtet und zerschlagen werden darf, sollte stets daran denken, daß das Pendel immer wieder auch in die andere Richtung schwingen wird. Wer immer wieder ohne Grund wegen dem angeblich bösen Wolf um Hilfe schreit, braucht sich nicht zu wundern, wenn ihm niemand zu Hilfe kommt, wenn er wirklich mal vor der eigenen Türe steht.

Quelle:http://www.npd-bayern.de/
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