npd-unterfranken.de - NPD Bezirksverband Unterfranken

16.04.2012

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Freiheitsmarsch in Südtirol fand nicht statt (in den Qualitätsmedien)




Günter Grass beklagte in seinem Gedicht über den drohenden Krieg im Nahen Osten die Gleichschaltung der bundesdeutschen Medien. Allenthalben wurde die als unsinnige Verschwörungstheorie abgetan. Gleichwohl ist es eine Tatsache, daß sämtliche Druck- und elektronischen Medien weitestgehend eine einheitliche Meinung bei wesentlichen innen- und außenpolitischen Themen vertreten, sowie über bestimmte Themen berichten und andere komplett verschweigen.
Ein Musterbeispiel der selektiven Berichterstattung konnte man am vergangenen Wochenende erleben. Während jeder öffentliche Auftritt von wenigen hundert „Oppositionellen“ oder „Regimegegnern“ in Rußland oder Syrien minutenlange Filmberichte einschließlich der Kommentierung eines Berichterstatters nach sich zieht, verschwiegen die BRD-Qualitätsmedien ein geradezu historisches Ereignis am vergangenen Samstag in Südtirol. In Bozen versammelten sich rund 5000 Südtiroler Schützen und zivile Teilnehmer zu einem Freiheitsmarsch unter dem Motto „Ohne Rom in die Zukunft“. Keine einzige bundesdeutsche Zeitung, kein Radio- oder Fernsehsender berichtete über diese Veranstaltung. Zum Vergleich: würde in der BRD eine Demonstration im Verhältnis der Einwohner- zur Teilnehmerzahl stattfinden, müßten sich in unserem Land 1,4 Millionen Menschen beteiligen oder in Rußland sogar 2,4 Millionen Menschen. Aber selbstverständlich kann man den BRD-Insassen das Ungeheuerliche der Demonstration in Südtirol nicht präsentieren, weil die politisch-mediale Kaste Angst vor der Wahrheit hat. Angst vor der Tatsache, daß es im deutschen Volk noch Menschen gibt, die für Freiheit und Selbstbestimmung eintreten, ohne daß man sie als „Neonazis“, „Rechtsextremisten“ oder „Rassisten“ brandmarken kann.
Der Freiheitsmarsch führte ab 20.00 Uhr die Schützenkompanien im Fackelschein durch die Hauptstadt Südtirols. Am Marsch nahmen auch Vertreter aus Nord- und Osttirol, sowie aus dem Trentino (Welsch-Tirol) teil. Auf Bannern und Transparenten war zu lesen: „Freiheit für Südtirol”, „Landeseinheit – Los von Rom” und „Für uns und unsere Kinder”. Elmar Thaler, der Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes verlas ein Unabhängigkeitsmanifest und hielt eine Freiheitsrede, in der es u.a. hieß: „93 Jahre nach der gewaltsamen Abtrennung unserer Heimat vom Vaterland Österreich wollen wir uns die Forderung unserer Vorfahren zu eigen machen und der Welt zurufen: Es ist unser Wunsch und Wille, dass unser Heimatland Südtirol, das aus sprachlichen, kulturellen und historischen Gesichtspunkten nicht dem italienischem Kulturraum angehört, über seine Zukunft selbst entscheidet. Durch einen internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, (…) ist das Recht auf Selbstbestimmung eindeutig festgeschrieben. (…) Wir fordern deshalb die Unabhängigkeit und Freiheit und den Südtiroler Landtag dazu auf, alles Notwendige in die Wege zu leiten.” Weiter führte Elmar Thaler aus: “Wir sind zusammengekommen, um nach Jahrzehnten der Abhängigkeit von einem fremden Staat friedlich und im Geiste europäischer Einigkeit, die nächsten Schritte für eine erfolgreiche und sichere Zukunft unseres Landes einzufordern.“ Schließlich hätten sie es satt, sich zu fragen, was passieren werde, wenn die Dinge in Rom so oder anders liefen. Sie hätten es satt, an einen Staat, der mit Südtirol nichts gemein habe, gebunden zu sein und im schlimmsten Fall mit ihm unterzugehen. “Wir, wir wollen die Freiheit!”, forderte der Schützenbundkommandant. Seiner Aussage nach verfolge der Schützenbund keine politischen Zwecke, sondern volkstumspolitische Anliegen. „So wie im Sommer 1989 echte Grenzen in Deutschland fielen, werden auch die Grenzen, die heute noch Tirol spalten, fallen. Ohne einen Schuß, ohne einen Bürgerkrieg.”
Es gibt bestimmte Entwicklungen in der Geschichte, die laufen unabänderlich, nicht mehr beeinflußbar oder beherrschbar durch die jeweils Mächtigen. Auch die Mächtigen der längst untergegangenen DDR glaubten die Mauer stünde ewig und alleine die Erwähnung der deutschen Teilung war in den DDR-Medien ein Tabu. Der Freiheitsdrang der deutschen Südtiroler ist dem politisch-medialen Establishment der BRD erkennbar unangenehm, paßt es doch überhaupt nicht in die gebetsmühlenartig verbreitete Propaganda, daß alle Menschen gleich seien, die Nationalstaaten keine Berechtigung mehr hätten usw., usw… Was nicht paßt, wird passend gemacht – in diesem Falle eben völlig verschwiegen.
 

Bildnachweis:PRESSEDIENST - Südtiroler Schützenbund


Quelle:http://www.npd-bayern.de/

Neuen Kommentar schreiben

Bitte keine Beleidigungen oder strafrechtlich Relevantes, sonst werden Ihre Daten an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet.
18.206.194.134
Bitte akzeptieren Sie Cookies.
Bitte geben Sie die Zahlen aus dem Bild ein (Spamschutz).
Bitte geben Sie Ihren Namen ein! Bitte geben Sie Ihre E-Mailadresse ein. __KEINE_GUELTIGE_EMAIL__ Bitte Kommentar eingeben Bitte geben Sie die angezeigte Zahlenfolge ein. Bitte lesen und bestätigen Sie unsere Datenschutzerklärung.
» Zur Hauptseite wechseln

Bildschirmauflösung:  X  px Pixeldichte: