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12.07.2012

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Krippenkinder und Manager im Streß

Die Berliner und Münchner Blockparteien sind sich in fast allen relevanten Politikthemen im Kern einig: mehr „europäische Integration“, mehr Einwanderung, mehr Bildung, mehr Globalisierung, mehr „Kampf gegen rechts“ und mehr Kindertagesstätten. Konkrete Begründungen für diese Forderungen gibt es nicht – und muß es aus Sicht der Systemparteien auch nicht geben. Denn deren Politik, deren Internationalismus ist ja alternativlos und wer andere Vorstellungen vom Leben in Deutschland hat, wird bestenfalls als altmodischer Hinterwäldler und schlimmstenfalls als Neonazi und Rechtsextremist gebrandmarkt. Besonders augenfällig ist dies in der Frage der Kindertagesstätten. Wer die Frage stellt, ob es sinnvoll ist, daß Babys in die Obhut von fremden Erzieherinnen gegeben werden sollten, muß sich den Vorwurf gefallen lassen, Frauen an Herd und Kind ketten zu wollen. Eine besonders intelligente SPDlerin, nach dem Sinn der Kinderaufbewahrung befragt, wußte als Antwort nur zu sagen, damit die Frauen arbeiten gehen könnten. Natürlich, könnte man sagen, jemand muß die Geschenke an alle Welt ja bezahlen, sprich erarbeiten. Bundesfamilienministerin Schröder strebt eine Betreuungsquote von Ein- und Zweijährigen von 70 Prozent (!) an. Eine ganze Erziehungsindustrie soll entstehen. Einwände gegen diesen Irrweg finden kein Gehör. Dabei weiß jede Mutter, daß ein kleines Kind in fremder Umgebung (und sei sie noch so freundlich gestaltet) und unter fremden Leuten (und seien diese noch so freundlich) ohne Mutter verloren ist und ihr Kind, wenn es robust genug ist, laut brüllen und sich lange widersetzen wird und es still und resigniert warten wird, wenn es nicht so stark und robust ist.
Auf dem jüngsten Kinderärztekongreß in Bielefeld wurden die Ergebnisse einer umfassenden, über 15 Jahre währenden Studie unter Kindern aus der US-Mittelschicht diskutiert. In der amerikanischen Mittelschicht sind wegen der Folgen der Globalisierung Doppelverdienerhaushalte und damit Krippenbetreuung der Kleinstkinder aufgrund wirtschaftlicher Zwänge seit vielen Jahren die Regel. Die Ergebnisse sind nicht überraschend, in ihrem Ausmaß allerdings erschreckend: Krippenbetreuung wirkt sich „unabhängig von sämtlichen anderen Meßfaktoren negativ auf die sozioemotionale Kompetenz der Kinder“ aus. Das heißt, dissoziales Verhalten wie streiten, gemein und grausam sein oder auch Tabak-, Alkohol- und Drogenkonsum ist bei Kindern, die in Krippen betreut wurden, eklatant häufiger als bei Kindern, die in den ersten Jahren von den Eltern erzogen wurden. Kinderkrippenkinder sind in jedem Falle einem unfaßbaren Streß ausgesetzt. Dies läßt sich bei der Auswertung des Tagesprofils des Streßhormons Cortisol wissenschaftlich beweisen. Der Spiegel des Streßhormons sinkt bei normaler Belastung im Laufe des Tages. Kinder, die in der Familie zuhause betreut werden, haben am Abend einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel als am Morgen. Bei Kindern, die in Kinderkrippen betreut werden, ist es genau umgekehrt! Im Laufe des Tages wird immer mehr Streßhormon ausgeschüttet, so daß der Cortisolspiegel am Abend erheblich höher ist als am Morgen. Erschreckend ist dabei die Tatsache, daß die Cortisol-Tagesprofile, wie sie bei Kinderkrippenkindern nachgewiesen werden, am ehesten mit den Streßreaktionen von Managern vergleichbar sind, die in ihrem Beruf extremen Anforderungen ausgesetzt sind. Solche Cortisol-Werte, wie sie Krippenkinder vorweisen, sind nicht nur entwicklungshemmend, sondern auch eine Ursache dafür, warum sie häufiger erkranken, weil sie allein durch die Abgabe in der Krippe so gestresst sind, daß sie vor jedem Krankheitserreger schneller kapitulieren. 
Auch ein weiteres falsches Argument der Krippenbefürworter wird durch die Untersuchung widerlegt – die Hoffnung auf Förderung des Sozialverhaltens, denn in diesem Alter lernen Kinder soziales Verhalten in der Familie, alles darüber hinaus überfordert, belastet und verwirrt sie nur.
Besonders interessant ist die Erkenntnis der Studie, daß die negativen Auswirkungen von Krippenbetreuung weitgehend unabhängig von der Qualität der Betreuung sind.
Die NPD richtet ihre Politik von jeher am lebensrichtigen Menschenbild aus und nicht nach den Forderungen und Theorien liberalistischer Dogmatiker und Bewußtseinsingenieure.
Die Nationaldemokraten treten dafür ein, die schleichende Entwertung der Erziehungsarbeit von Eltern, die von der meinungsbildenden Klasse betrieben wird, zu beenden. Kinder dürfen kein Armutsrisiko sein. Von den politischen Traumtänzern und Gesinnungstätern der Berliner und Münchner Blockparteien wird man aber keine wirkliche Änderung in der Familienpolitik erwarten dürfen. Gerade Familien mit Kindern und Alleinerziehende sollten die NPD als ihre ehrliche Interessenvertreterin unterstützen.
 

Quelle:http://www.npd-bayern.de/

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