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16.11.2012

Lesezeit: etwa 1 Minute

Bamberg oder Flossenbürg



Unter den deutschen und internationalen Orchestern gehören die „Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie“ zur absoluten Spitze. Sie sind als Kulturinstitution hervorragendes Aushängeschild und Botschafter Bambergs, Bayerns und Deutschlands.

Die „Freunde der Bamberger Symphoniker e.V.“ beklagen nun in einer Resolution, daß im Entwurf für den Doppelhaushalt 2013/2014 ein Fehlbetrag von rund 400 000 Euro „den Kern und die Position des Orchesters als kulturelles Leuchtturmprojekt“ gefährdet, da die „Sicherung und die erreichte Position jetzt und in Zukunft eine entsprechende Ausstattung mit öffentlichen Mitteln“ voraussetze.
 
Die bayerische Staatsregierung scheint mit ihrer Haushaltsplanung allerdings andere Prioritäten zu setzen. Im Haushaltplan des Kultusministeriums legt die Position „Erwachsenenbildung und allgemeine Kulturpflege“ beredtes Zeugnis ab: So steigen die Zuschüsse für die beiden Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg von 3,56 Millionen Euro im Jahre 2010 auf 4,0 Millionen im Jahre 2013 und 4,2 Millionen Euro im Jahre 2014. Zusätzlich verpflichtet sich die Staatsregierung, durch die Staatsbauverwaltung bei „kleineren“ Baumaßnahmen für die Stiftung Bayerische Gedenkstätten in den nächsten beiden Jahren unentgeltlich tätig werden wird: im Jahre 2013 in Höhe bis zu 1,5 Millionen Euro und im Jahre 2014 in eine Höhe bis zu 2,5 Millionen Euro.
Auch ein NS-Dokumentationszentrum in München ist der Staatsregierung rund drei Millionen Euro in den kommenden beiden Jahren wert – selbstverständlich ebenfalls im Etat „Erwachsenenbildung und allgemeine Kulturarbeit“ untergebracht.
Ein Haushaltsplan istin Zahlen geronnene Politik und verdeutlich die Schwerpunkte des politischen Wollens. Ganz offensichtlich ist Vergangenheitsbewältigung und Schuldkult auch für die CSU ein Mittel der Tagespolitik.
Dachau und Flossenbürg als Instrument der politischen „Canossa-Symphonie“sind aus volkspädagogischen Gründen für den Multikulti- und Eurofanatiker-Einheitsblock, der in Bayern von der CSU angeführt wurde, von existenzieller Bedeutung. Da können auch die Bamberger Symphoniker sehen, wo sie bleiben. Schlimm genug, daß seitens Staatskanzlei und Maximilianeum der Taktstock nur zum Katzenjammer reicht, dies soll nicht auch noch der Bamberger Symphonie drohen. Und das angesichts des anstehenden Wagner-Jahres 2013. CSU- nein danke!

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