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28.11.2012

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Schönheitspflästerchen für den Armutsbericht

 
Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, wurde der Armutsbericht der Bundesregierung sprachlich so zurechtgebogen, daß die Wahrheit nicht so wirklich ans Licht kommt. So heißt es laut SZ in der neuen Textversion des Berichtes, „sinkende Reallöhne seien ‚Ausdruck struktureller Verbesserungen’ am Arbeitsmarkt. Denn zwischen 2007 und 2011 hätten Erwerbslose durch die Schaffung neuer Vollzeitjobs im unteren Lohnbereich eine Arbeit bekommen.“
 
In Wirklichkeit bedeutet das, wie es auch im ursprünglichen Wortlaut hieß: „Während die Lohnentwicklung im oberen Bereich positiv steigend war, sind die unteren Löhne in den vergangenen zehn Jahren preisbereinigt gesunken. Die Einkommensspreizung hat zugenommen.“
 
Die Reichen werden reicher und die Armen ärmer - im BRD-Neusprech sind das also „strukturelle Verbesserungen“. Wenn man bedenkt, daß die Regierenden zu den Reicheren zählen, so mag das in der Tat für diese Klientel eine Verbesserung darstellen.
 
Die Gehaltsschere zwischen Arm und Reich geht unaufhaltsam weiter auseinander. Dies verletzt, wie die Bundesregierung im Text streichen ließ, „das Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung“. Die Gefühle von Facharbeitern im unteren Lohnniveau, wie z.B. Friseurinnen, Haushaltshilfen, Verkäuferinnen etc., nehmen da gewiß noch andere Farben an, als sich nur ein bißchen ungerecht behandelt zu fühlen. Wer zusätzlich zu seiner erlernten Arbeit noch die Demütigung einer Hartz-IV-Zuzahlung über sich ergehen lassen muß, empfindet mitunter Wut und Zorn. Worauf unsere Regierenden allerdings gar keine Lust zu haben scheinen, denn laut SZ ließen sie auch den Satz streichen: „Die Privatvermögen in Deutschland sind sehr ungleich verteilt.“
 
Sicher werden die LINKE und andere Möchtegernvertreter sozialer Gerechtigkeit sich dankbar auf diese kleine Schönheitsreparatur des Regierungsberichtes stürzen. Sie werden die Armut und vor allem die drohende Armut in unserem Staat bewußt als mitleidheischendes Ausländerhilfethema aufgreifen. Denn für Parteien dieser Couleur sind die Interessen unseres Volkes uninteressant. In ihrer Ideologie sind nichtdeutsche Leistungsbezieher immer Opfer. Zum Glück haben die Asylanten durch Karlsruhe ja vor einigen Wochen nun ein „menschenwürdiges“ Auskommen zugesichert bekommen. Dafür muß die Friseurin für 4,- € brutto/Stunde einfach Verständnis haben!
 
Daß Deutsche im Jahr 2012 in Deutschland in Armut leben müssen oder massiv von Armut bedroht sind, hier allen voran Familien und Rentner(-innen!), ist schlichtweg eine Schande und eines der größten Armutszeugnisse dieses Staates. Und daß hier nichts zur Verbesserung der Situation unternommen werden soll, zeigt die dreiste Schönfärberei, die uns eine drohende Katastrophe als „strukturelle Verbesserung“ verkaufen will. Was will man denn an einer Verbesserung noch verbessern, da läßt man lieber gleich die Finger davon.
 
Neben der demographischen Katastrophe haben wir es nun auch mit der drohenden Armut zu tun, als etwas, das unsere Regierung offenbar locker in Kauf nimmt. Vielleicht sogar ist es ganz in ihrem Sinne.
 
Planlos, geistlos, sinnlos – das scheint der Kurs!

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