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12.03.2015

Lesezeit: etwa 5 Minuten

ANTIFA fragt, NPD antwortet

Der stellvertretende Landesvorsitzende der NPD-Bayern, Manfred Waldukat,  gibt ein Interview für die Facebookgruppe „Antifa UG – haftungsbeschränkt“


Antifa UG:  Auf der Internetseite der NPD Bayern finden sich zwar viele aktuelle Themen; um herauszufinden, wer überhaupt der stellvertretende Landesvorsitzende ist, mussten wir die Seite aber eingehender betrachten. Setzt die NPD auf Themen statt Namen? Ist es unwichtig zu wissen, wer die Interessen der Wähler letztlich vertreten soll?

M.W.: In der Tat sind für uns Nationaldemokraten die Themen im Vordergrund, weil jeder Bürger sie kennt, der unter den vielen Zumutungen des politischen Systems täglich leiden muss, die diese Themen berühren. Ein Beispiel dafür wäre die verfehlte Einwanderungs- und Asylpolitik.

Die Namen der NPD-Politiker an der Parteispitze aber vor allem auch derer in den Landesverbänden sind bei der Bevölkerung leider wenig bekannt, weil die gelenkte Medien-Mafia den Mantel des Schweigens um uns Nationaldemokraten breitet. Wenn über die NPD berichtet wird, dann nur mit den immer gleichen Bildern von Springerstiefeln und Glatzen. Nur weil diese Bilder nicht der Wahrheit entsprechen, wird das Klischee deswegen nicht richtiger.

Aber wir nehmen den Vorschlag gerne auf besser zu personalisieren. Bei den letzten Wahlen 2013 haben wir das bereits getan. Trotzdem aber sind Personen immer austauschbar. Unseren Themen gegenüber fühlen wir uns als Gesamtpartei stets verpflichtet!


Antifa UG:   Bayern ist klassisches CSU-Land. Mit welchen Themen kann und will die NPD der CSU den Wind aus den Segeln nehmen? Wo gibt es Überschneidungen? Wäre für die NPD eine Koalition mit der CSU denkbar?

M.W.: Eine Koalition mit der Seehofer-CSU, die in den letzten zwanzig Jahren immer weiter nach links gedriftet ist, wäre für uns Nationaldemokraten genauso unvorstellbar und absurd, wie umgekehrt wohl für die heutige CSU eine Koalition mit der NPD.  Ich kann dabei kein einziges politisches Ziel ausmachen, bei dem es auch nur im Entferntesten eine Übereinstimmung geben könnte. Mit der alten CSU eines Franz-Josef Strauß,  wie sie noch vor 25 Jahren und mehr existierte, hätte dies unter Umständen anders sein können.

Die Themen, um bei den Bürgerinnen und Bürgern Gehör zu finden, muss man nicht lange suchen, sie liegen „auf der Hand“. Der Schutz der Heimat steht bei den Nationaldemokraten an oberster Stelle und kommt somit den offen zutage liegenden oder manchmal noch unterschwelligen Ängsten und Befürchtungen der ethnisch-deutschen (noch) Mehrheits-Bevölkerung entgegen, die sich einer extremen Vielzahl von sogenannten Migranten und Asylanten gegenübersieht und sich – wie wir meinen zurecht – davon eingeschränkt und bedroht sieht. Wir verstehen uns als Anwalt jener Bevölkerungsschichten, die eindeutig die Verlierer der Globalisierung und der ungebremsten Liberalisierung durch die USA und EU sind. Darüber hinaus wäre die Liste der Themen natürlich lang; eigentlich betreffen sie jeden Bereich der Politik; von der Wirtschaft und den Finanzen über die Sozialpolitik, die Gesundheitspolitik, die Rentenpolitik, die Familienpolitik, das Feld der Innenpolitik und der Inneren Sicherheit, über die bereits genannte Einwanderungs- und Asylpolitik bis hin zur Außen- und Friedenspolitik und den offenen Fragen um die deutsche Souveränität. Auch ein befriedetes und geeintes Europa liegt uns am Herzen, jedoch  nicht eine undemokratische, faschistoide EU-Diktatur wie momentan, die von der Hochfinanz des Westens geführt wird, sondern ein Europa der freien Vaterländer, die sich wirtschaftlich und kulturell ergänzen, statt miteinander zu konkurrieren. Auf all diesen Gebieten hat in den letzten Jahrzehnten nach und nachein politischer „Kahlschlag“ stattgefunden, den die Bürgerinnen und Bürger natürlich wahrnehmen und den sie als zunehmenden Mangel und als Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen von Wahl zu Wahl empfinden. Daher möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern unsere Politik als eine wirkliche, das heißt eine effektive und ernstgemeinte Alternative für Deutschland und Europa anbieten.


Antifa UG:   Wer „NPD Bayern“ bei Google eingibt, findet schon auf der ersten Seite negative Schlagzeilen über eine Verhaftung Roßmüllers wegen Straftaten im Rockermilieu, einem Hitlergruß auf einem Parteitag und anderem. Ist das populistischer Journalismus oder ist die NPD Bayern nicht bürgerlicher, als es für eine demokratische Partei irgend nötig ist? Was tut die NPD, um ein solches negatives Bild zu widerlegen?

M.W.: Ich möchte hier gar nicht das derzeit grassierende Schlagwort von der „Lügenpresse“ anführen, aber eines dürfte jedem klar sein, dass über die Nationaldemokraten in den etablierten Medien nirgendwo sachlich berichtet wird. Wir sind nicht bürgerlicher, als es nötig ist, aber bürgerlich genug, um die Interessen und Belange der Bürgerinnen und Bürger in den Vordergrund unserer Politik zu stellen. Das ist doch das zentrale Anliegen: wir wollen eine Politik für das Volk, die dem Volk dient und nicht irgendwelchen fremden Kapitalinteressen. Übrigens liegt hier ein Vorteil der NPD. Wir kennen keine Lobbys, die uns schmieren und uns etwas einflüstern. Wir lassen uns von niemandem schmieren! Unsere Lobby ist und bleibt das Volk!

Übrigens ist Sascha Roßmüller am 10. März aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

Und ansonsten gilt für die NPD solange dieses System besteht: „Und sie können im Büßerhemd auf Knien nach Lourdes rutschen und das Halleluja singen; die Zeitungen werden schreiben: „Sie sind aufmarschiert und haben das Horst-Wessel-Lied gegröhlt..“!


Antifa UG:   Bei den letzten Landtagswahlen hat die NPD Bayern mit 0,6 % Stimmen ihr Ergebnis im Vergleich zu 2008 halbiert. Was tut sie, um den Trend zu stoppen? Welches Ergebnis wird für die nächsten Landtagswahlen angestrebt?

M.W.: Die verheerenden Ergebnisse der Landtagswahl in Bayern 2013 sind zum einen Teil erheblichen Fehlern und Versäumnissen in den eigenen Reihen geschuldet, zum anderen Teil aber auch - mit Blick auf die geringe Wahlbeteiligung - der Politikverdrossenheit der Wählerinnen und Wähler  und nicht zuletzt den Anfangserfolgen der gerade gegründeten Scheinalternative AfD.  Die Ursachen dieses äußerst unbefriedigenden Ergebnisses wurden inzwischen in verschiedenen Gremien genauestens analysiert, und die begangenen Fehler werden sich nicht mehr wiederholen. Es hat auch Personalwechsel an einigen Führungspositionen gegeben. Wir sehen für die Jahre 2017 und 2018 auch in Bayern für uns wieder gute Chancen, unsere Ergebnisse deutlich zu verbessern, wobei uns am allermeisten die verheerende Politik unserer Merkel-Regierung und die der abgehobenen  Mafia EU unterstützen wird.

 

 

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