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20.05.2015

Lesezeit: etwa 1 Minute

Vom Totschlag zum Turnhallenasyl

Neu-Ulm: Vom Totschlag zum Turnhallenasyl
 
Die Flüchtlingssituation in der Kreisstadt bringt immer extremere Zustände hervor – und zwar in mehrfacher Hinsicht. Am vergangenen Mittwoch kam es zu einem Zwischenfall, bei dem drei minderjährige Flüchtlinge aus Eritrea und Afghanistan beteiligt waren. Was mit einer verbalen Auseinandersetzung begann, endete damit, daß einer der beiden Eritreer einen 16jährigen Afghanen mit einem Messer attackierte, wobei beide Verletzungen davontrugen.
 
Insbesondere die Rolle des dritten Beteiligten – ebenfalls ein 17-Jähriger aus Eritrea – liegt noch im Unklaren. Auf dem Nachrichtenportal new-facts.eu hieß es dazu: „Die beiden Leichtverletzten wurden vom Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und konnten dieses am gleichen Abend noch verlassen. Derzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft Memmingen und die Neu-Ulmer Kripo wegen dem Verdacht eines Tötungsdelikts. Die Beteiligten wurden vom Landratsamt Neu-Ulm anderweitig untergebracht.“
 
Bereits 2013 ereignete sich in Neu-Ulm ein Tötungsdelikt, bei dem Täter und Opfer Asylbewerber waren. Erst im Januar hatten Polizei und Landratsamt in einer gemeinsamen Pressemitteilung verlautbart, „daß es durch die Flüchtlinge keine erhöhte Kriminalität gebe“.
 
Während die Lokalpresse über diesen Vorfall nur in Form einer Kurzmeldung berichtete, schaffte es eine andere Nachricht aus Neu-Ulm in die überregionalen Schlagzeilen: Die 55.000-Einwohner-Stadt bereitet sich auf einen neuen Asylantenschub vor. Wie das Landratsamt gestern mitteilte, wird die Turnhalle der Neu-Ulmer Berufschule bis auf weiteres als Flüchtlingsunterkunft für bis zu 180 weitere Asylanten genutzt werden. Schüler und Vereine müssen draußen bleiben – „solange Bedarf besteht“, so die zuständige Geschäftsbereichsleiterin im Landratsamt.
 
Angesichts der steigenden Asylbewerberzahlen gebe es keine andere Möglichkeit. Derzeit sind in Neu-Ulm rund 430 Asylanten untergebracht – was fast einem Prozent der Einwohnerzahl entspricht.
 

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