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10.02.2021

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Murphys Gesetz in Nürnberg

 

Axel Michaelis

Gemessen an den Voraussagen von Klimapäpsten, wie dem hiesigen Experten Mojb Latif („Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor 20 Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben!“; DER SPIEGEL vom 01.04.2000) und Klimahysteriker*innen, wie Greta und Luisa („Wir haben nur noch wenige Jahre Zeit, dann ist alles zu spät“) oder Propagandaagenturen wie BAYERN 5 AKTUELL („Die Erdüberhitzung ist die größte Herausforderung!“) haben wir in diesem Winter relativ viel Schnee, niedrige Temperaturen und dies scheint auch noch eine Weile so zu bleiben. Der Klimaforscher Stefan Rahmsdorf versucht im SPIEGEL nun den am Klimawandel möglicherweise Zweifelnden den Glauben an denselben zu erhalten, indem er dem „Polarwirbel“ die Schuld an einem Winter mit Schnee und Eis zuschiebt.

Versorgungsproblem in Nürnberg

Nun ist er auf jeden Fall da, der kalte Winter mit erwarteten Temperaturen bis zu teils minus 20 Grad Celsius. Doch ausgerechnet dann kam es am Montag in einem Nürnberger Kraftwerk zu einer Störung, die zu einem Brand führte, der allerdings zügig nach bereits zwei Stunden von der Feuerwehr gelöscht werden konnte. Das Kraftwerk mußte allerdings abgeschaltet werden. Neben dem Ausfall der Stromerzeugung ist die Versorgung mit Fernwärme und Warmwasser für etwa 15 000 Menschen beeinträchtigt. Die betroffenen Bürger wurden aufgefordert, sparsam mit Heizung und Warmwasser umzugehen, die Stadt Nürnberg hat den Katastrophenfall ausgerufen.

Die Situation in Nürnberg gibt uns einen Vorgeschmack dessen, was unserem Land in größerem Maßstab passieren wird, wenn eine seit langem ideologisch verkorkste Energiewende – die fast ausschließlich auf dem Narrativ menschengemachten Klimawandels beruht – halluziniert, daß sämtliche konventionellen Kohle- und Kernkraftwerke gleichzeitig abgeschaltet werden können und die daraus resultierende Versorgungslücke allein mit nicht grundlastfähiger Sonnen- und Windenergie zu schließen sei. Man sollte auch nicht ausblenden, dass sich nur ein Teil des Energieverbrauchs auf die Versorgung mit elektrischer Energie bezieht und ein sehr viel größerer Bedarf für Heizung und Mobilität benötigt werden. Hierfür nutzt Sonnen- und Windenergie wenig, zumal wenn massenhaft Autos mit Elektroantrieb den Markt „bereichern“ sollen.

Physik unterwirft sich keiner Ideologie

Schon jetzt muß Deutschland zur Aufrechterhaltung der Grundlastversorgung, zur Netzstabilität, hauptsächlich Atomstrom aus unseren Nachbarländern importieren. Die Mär, daß Deutschland Elektroenergie exportiert, wird auch dann nicht wahrer, wenn sie ständig wiederholt wird. Deutschland verklappt überschüssige Solar- und Windenergie ins Ausland und muß häufig genug dafür bezahlen, daß unsere Nachbarn diesen Strom überhaupt abnehmen. Oder die Deutsche Bahn läßt im Sommer die Weichenheizungen laufen, um Strom zu verbrennen. Diese Entwicklung wird sich natürlich verstärken, je weniger konventionelle Kohle- und Kernkraftwerke hier laufen und je häufiger Solar- und Windanlagen Strom zu einem Zeitpunkt liefern, an dem er gerade nicht gebraucht wird, aber nicht liefern können, wenn er gebraucht wird.

Augen zudrücken und sich sagen: es wird, es muß, es geht…, wird physikalische Gesetzmäßigkeiten nicht außer Kraft setzen, sondern in Dunkelheit und Kälte enden.

Erst am 8. Januar dieses Jahres sind große Teile Europas übrigens haarscharf an einem Blackout vorbeigeschrammt. Eine unverantwortliche Energiepolitik wird vor allem Deutschland im Ernstfall hart treffen, denn kein anderes europäische Land wird sich vermutlich im selben Maße auf diesen Irrweg in eine Sackgasse begeben, in welche die politische Klasse unser Land unter dem begeisterten Beifall der Medien führt. Im Ernstfall werden nicht nur einige tausend Nürnberger frieren, sondern die Versorgungssicherheit für die Betriebe und Wohnungen von Millionen Deutschen könnten gefährdet sein. Zukunftsorientierte Energiepolitik muss anders aussehen und darf bei allem Idealismus für berechtigte Sorgen nicht das Kind mit dem Bade ausschütten, denn damit ist letztendlich niemandem geholfen.

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